Warum Malen die beste Alternative zum Meditieren ist

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Dir fällt es nicht leicht zu meditieren? Du hast Probleme einfach nur still dazusitzen? Dann schau dir mal das folgende Video an! Malen könnte eine echte Alternative für dich sein.

Zurzeit sind sechs der 20 Top verkauften Bücher auf Amazon Malbücher für Erwachsene. Malen ist normalerweise ein Hobby, dass wir in unseren Kinderjahren gerne gemacht hatten.

Nur die wenigsten Menschen haben sich die Freude an den Linien und dem Farbenspiel im Laufe der Zeit erhalten. Jetzt stellt sich aber heraus, dass Erwachsene vom Malen profitieren können.

Malen ist eine stressmindernde Aktivität, die auf eine individuelle Weise dein kreatives Potenzial freischalten kann.

Wichtiger ist, dass dadurch Verspannungen und aufgestaute Angst gelöst werden, weil Malen deine Erinnerungen an die Kindheit und einfachere Zeiten entriegelt.

Der Psychologe Antoni Martínez erklärte der Huffington Post:
Ich empfehle es als Entspannungstechnik. Wir können Malen verwenden, um in einen kreativeren und freieren Zustand zu kommen. Ich empfehle es in einer ruhigen Umgebung, auch mit Entspannungsmusik. Lassen Sie die Farben und Linien fließen.
Antoni Martínez, Psychologe

Ben Michaelis, ebenfalls ein Psychologe, sagt:

Es gibt eine lange Geschichte wie das Malen für geistige Gesundheit eingesetzt wird. Carl Jung (Gründer der Psychologie) verwendete an der Wende des letzten Jahrhunderts bei seinen Patienten Mandalas, damit sie sich konzentrieren und ins Unterbewusstsein gehen konnten. Jetzt wissen wir, dass Malen noch viele weitere Anti-Stress-Eigenschaften hat.
Ben Michaelis, Psychologe

Was lernst du daraus?

Wenn du mal wieder einen harten Arbeitstag oder allgemein einen schlechten Tag hattest, dann zögere nicht, Stifte in die Hand zu nehmen und mit dem Malen zu beginnen.

Dafür reichen einfache Buntstifte und ein Blatt Papier. Versuche kein Kunstwerk zu erschaffen. Male die Formen und Flächen wie es dir beliebt und nehme immer mehr Abstand vom stressigen Alltag.

Die Zeichnung erschafft bei dir auf natürlichem Weg eine sanfte Konzentration. Dadurch gelangst du sukzessive in einen meditativen Zustand.

Das kann um einiges leichter sein, als im Schneidersitz zu sitzen und dabei alle Gedanken fallen lassen zu müssen. Zusätzlich regen die Farben und die Bewegung der Stifte deine Kreativität an.

Malen kannst du also als Alternative oder in Kombination mit deiner Meditation in Betracht ziehen. Es könnte sein, dass du mit vorgegeben Formen und Mustern noch leichter in einen meditativen Zustand kommst, da du dann von dem typischen Motto „Mir fällt jetzt nichts ein.“ wegkommst.

Genau dieser Gedanke hindert dich nach einem stressigen Tag, überhaupt mit dem Malen anzufangen. Deswegen sei dir ein günstiges Malbuch für Erwachsene ans Herz gelegt. Dort gilt deine ganze Aufmerksamkeit nur den Farben.

Farbenfrohe Grüße von Sascha

Quelle und Bild: huffingtonpost.com

Malst du gerne? Bist du dabei schon mal in eine Art meditativen Zustand gekommen? Berichte mir jetzt davon!

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