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Zweifel – Warum du sie dir sparen kannst

„Wie soll ich das alles schaffen?“ „Stimmt das, an was ich glaube?“ „Was ist wenn ich die ganze Zeit auf dem Irrweg bin?“ Wie gehst du mit diesen Fragen um?

Zweifel machen uns kaputt. Sie schleichen sich langsam in unseren Geist und vergrößern sich schnell, wenn du ihnen Platz zur Entfaltung gibst. Ausgelöst werden diese durch banale Situationen. Irgendwer hat irgendwas erzählt und jetzt lässt es dich nicht mehr los. Manchmal kann sogar ein falscher Satz eine ganze Idee ins Wanken bringen. Das Grübeln beginnt und die ersten Zweifel entstehen. Wem sollst du glauben? Dir oder den neuen Informationen?

Für Alles gibt es einen Gegenbeweis

Du bist vegan? Nun, es gibt positive sowie negative Statistiken darüber. Manche sagen, es ist gesund und manche sagen, dass der menschliche Körper die tierischen Bestandteile braucht. Ist es gut knallhart sein Ziel zu verfolgen oder ist es doch sinnvoller nur dem Fluss des Lebens zu folgen? Wie entscheidest du dich?

Irgendwann hast du eine bestimmte Information erhalten und willst das Gesagte dann durchführen, weil es für dich interessant ist. Doch nicht wenig später liest oder siehst du etwas anderes darüber. Es ist eigentlich sinnlos und alles totaler Humbug was du da versuchst. Dann kommen dir Zweifel. Was sollst du denn nun machen oder glauben?

Was ist richtig und was falsch? Zweifel vorprogrammiert!

Deine Zweifel sind sinnlos, denn jeder von uns befindet sich auf einer anderen Entwicklungsstufe. Was der Eine schon erlebt hat, besteht dem Anderen noch bevor. Nicht immer ist man für eine bestimmte Information schon bereit. Manchmal versteht man sie erst zu einem späteren Zeitpunkt.

Du musst bestimmte Sachen erst durchleben, um den Lerneffekt daraus für deine Entwicklung zu haben. Auch wir beide müssen verschiedene Dinge lernen. Das persönliche Wachstum ist sehr individuell und verläuft in unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Es gibt nicht den einen “wahren“ Pfad.

Deswegen ist nicht wirklich etwas richtig oder falsch. Du musst für dich persönlich klassifizieren ob du etwas annimmst oder nicht und dann entscheiden. Es ist deine Wahl und du musst sie treffen. Doch wie machst du das am besten, so dass bei der Entscheidung an sich keine Zweifel entstehen?

Deine Intuition entscheidet

Du musst einfach das machen, was dir dein Bauchgefühl bestätigt und schauen was dann für manifestierte Auswirkungen entstehen. Ich habe mich z.B. für eine zuckerlose Ernährung entschieden, weil ich gehört hatte, dass dadurch das Meditieren besser wird. Ich bin diesem Gefühl einfach gefolgt, obwohl es sicher tausende Gegenargumente gibt. Ich bin dabei geblieben, weil ich denke, dass es richtig und gut ist. Der positive Meditationseffekt ist eingetreten. Auch esse ich dadurch so gut wie kein Fleisch mehr, was für mich ebenfalls Sinn macht.

Selbst dieser Blog ist aus meiner Intuition hervorgegangen. Ich habe mir oft etwas in ein Notizheft geschrieben und hatte irgendwann die Idee das Ganze durch einen Blog zu vergrößern. Dabei hatte ich ein positives Gefühl und bin diesem einfach gefolgt.

Dein Verstand ist wie ein unbelehrbares Kind, dass einem Lolli hinterher rennt. Nur dein inneres Wesen kennt die richtigen Schritte. Zur Intuitionsstärkung empfehle ich Achtsamkeitsübungen sowie Meditation.

Durchhaltevermögen

Wenn du einen Weg in eine bestimmte Richtung eingeschlagen hast, dann versuche es eine Weile lang! An diesem Schritt kommst du meiner Meinung nach nicht vorbei. Ansonsten verzettelst du dich. Es braucht eben Zeit bis sich Ergebnisse entwickeln. Übe dich in Geduld und regelmäßigen sowie relevanten Aktionen. Du brauchst deinen Weg nicht viele Jahre zu testen, dennoch solltest du ihm Spielraum geben. Je größer die erwarteten Veränderungen sind, desto mehr Entwicklungszeitraum benötigt es.

Falls du danach feststellst, dass es doch anders als gedacht ist, hast du wieder ein weiteres Puzzlestück für deine Entwicklung geschenkt bekommen. Mach dir nichts daraus! Wichtig ist nur, dass du diese bestimmte Entwicklung gemacht hast. Freue dich, dass jetzt die nächsten benötigten Erfahrungen bevorstehen.

Zweifelsfreie Grüße wünscht dir Sascha.

Photo: © Beshef


Was machst du um deine Zweifel zu besiegen? Ist es für dich einfach oder schwierig Zweifel fallen zu lassen? Schreibe mir dazu jetzt in den Kommentaren.

10 Responses
  • Bettina
    Mai 18, 2015

    Hallo Ihr Zwei,
    ein ganz toller, interessanter und hilfreicher Block.
    Ich habe bereits vor Jahren meine Ernährung umgestellt und wurde seinerseits viel belächelt: was kein Zucker, kein Schweinefleisch, kein weißes Mehl, kein Kaffee und kein Alkohol??? Inzwischen hat das Thema ein so große Präsenz in gefunden und ich kann nur staunen, dass sich schon junge Leute damit befassen. Bei mir war es die Diagnose „Diabetes“, welche mich zum Umdenken brachte und es ist so schade, dass ich in meiner Jugend noch nichts davon wusste. Ich bin mir sicher, dass mir so viel erspart geblieben wäre. Aber ich weiß auch, dass alles im Leben seine Zeit und seinen Sinn hat. Die Meditation ist eine Sache, die man erst „erlernen“ muss. Am Anfang ist es mir schwer gefallen meinen Kopf auszuschalten. Wichtig ist zu verstehen, dass unser Denken, Handeln und unsere Ernährung eine Einheit bilden. Und : Hass, Ärger, Wut und Stress machen krank. Wer positiv denkt, erfährt Positives- es ist wirklich so. Bei mir ist das Glas immer halb voll und nicht halb leer.
    LG

    • GreenChakra - Sascha
      Mai 19, 2015

      Wir denken auch in jedem Fall, dass das Geistige in direkter Verbindung mit der Gesundheit steht. Die Ernährung beeinflusst die Qualität der Meditation. Es sind jeweils zwei Ebenen die Hand in Hand gehen und auf die man Acht geben sollte.

      Zu „Meditation erlernen“ sei noch http://greenchakra.de/meditation-lernen-nicht-immer-einfach.html gesagt. Allerdings braucht das Abschalten für die Meditation natürlich eine gewisse Übungszeit, die sehr unterschiedlich von Mensch zu Mensch ist. Da gebe ich dir Recht. Das Durchziehen von einer zuckerfreien Ernährung enthält sicher auch ab und an ein paar Rückschläge oder? ;-)

      • Bettina
        Mai 19, 2015

        Natürlich gibt es auch bei mir den einen oder anderen Rückschlag. Aber das halte ich nicht für so schlimm, da es einfach nur menschlich ist und gemessen an dem vorherigen Zuckerkonsum ist es doch wirklich sehr gering. Ich lege ja auch sehr viel Wert auf eine gesunde Leber und wenn sie gesund ist, dann gleicht sie solche Rückschläge aus. Mariendisteltee unterstützt die Reinigung der Leber.
        Lg Bettina

  • Gilbert
    Mai 29, 2015

    Manchmal würde ich mir wünschen, Menschen würden lieber erstmal etwas zweifeln, bevor sie handeln. Ich glaube echt, dass zu viele in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zu unbedacht handeln, keine Zweifel zulassen und so die Irrwege gar nicht sehen.

    Viele Grüße!

    • GreenChakra - Sascha
      Mai 30, 2015

      In den Bereichen Wirtschaft und Politik müssen Entscheidungen getroffen werden, die aus mehreren Meinungen und Kompromissen entstehen. In diesem Artikel wollte ich mehr auf die eigene persönliche Entwicklung hinweisen.

      Dennoch: Nehmen wir z.B. die Wirtschaftsform Kapitalismus. Ich finde sie in diesem Ausmaß nicht gut, weil sie einfach nur das Ego und die Angst pusht.

      Trotzdem muss in diesem Fall der Kapitalismus erst durchlaufen werden, um letztendlich zu einer sinnvolleren Wirtschaftsform zu gelangen. Alle müssen erst spüren, dass eine auf Angst basierte Wirtschaftsform insgesamt nicht gut ist. Wir leben in einer sich ständig ändernden Umwelt, die durch alle Menschen geprägt und gestaltet wird. Dadurch ist ein gesamtes gesellschaftliches Wachstum gegeben, was viele Stadien durchläuft.

      • Gilbert
        Mai 30, 2015

        Verstehe… aber auch im persönlichen Leben: Zweifel gehören dazu! Sie können gesund sein. Ein Leben ohne Zweifel, Angst, Trauer und Schmerz ist so gut wie unmöglich und – aus meiner Perspektive – auch gar nicht wünschenswert.

        Ich halte es aus psychologischer und philosophischer Sicht fatal, den Menschen einzureden, dass „Zweifel nutzlos“ seien und dass man nur auf seine Intuition hören müsse. Das ist eine enorme Verkürzung und läuft auf naive positive Psychologie hinaus. In der Anwendung führt es zu Enttäuschung. Denn Entscheidungen, die ohne Zweifel zu durchdenken und aus dem Bauch heraus getroffen werden, führen mit großer Wahrscheinlichkeit zu unerwünschten Ergebnissen.

        Es gibt gute Erkenntnisse darüber, wann Intuition und das Ignorieren von Zweifeln zu guten Entscheidungen führen (nämlich bei Experten, die ihre Gebiete kennen und jahrzehntelang durchdacht und bezweifelt haben). In den meisten Entscheidungssituationen ist davon jedoch abzuraten. Nicht nur in Politik und Wirtschaft, auch zu Hause auf der Couch oder bei der Arbeit.

        Das gilt übrigen gerade bei der Ernährung! Wenn wir einem „zuckersüchtigen“ Menschen sagen, er solle auf sein Bauchgefühl hören… na du weißt schon, worauf das hinaus läuft ;)

        • GreenChakra - Sascha
          Mai 30, 2015

          Gute Verbindung mit dem Zucker und Bauchgefühl Gilbert :-) Ich kenne die Experten-Intuition aus dem Buch Schnelles Denken, langsames Denken. Natürlich gehören Trauer und Schmerz zum Leben dazu. Daran wächst ein Mensch ebenfalls.

          Wir betrachten das Wort Zweifel denke ich von zwei verschiedenen Seiten aus. Ich meine nicht, dass man alles glauben sollte, ohne sich darüber ein gescheites Bild zu machen. Mir geht es eher darum auszuprobieren, was einem unter den Nägeln brennt. Wir stehen oft vor Situationen, bei denen man das Ende nicht im ganzen Ausmaß wissen kann. Warum sich dann tot denken und ewig grübeln? In solchen Situation halte ich das Losrennen und Erfahren für die bessere Wahl.

          Außerdem finde ich es wichtig seinen Impulsen zu folgen (sofern sie niemand schaden), weil diese sich sonst in einer verkappten Art und Weise nur woanders ausdrücken. Deswegen ist es gerade im Bezug zur Entwicklung manchmal sinnvoll “schwachsinnige“ Sachen zu machen. Wie sollte man es sonst lernen? Ein Kind muss auf die heiße Herdplatte fassen, um zu wissen was heiß bedeutet.

          • Gilbert
            Mai 31, 2015

            D’accord!

            Wahrscheinlich bin ich übersensibel gegenüber Aufrufen zum Folgen des Bauchgefühls in einer Welt, die sich gerade nicht durch zu viel Denken auszuzeichnen scheint ;) Ich sehe überall Bauchgefühl und denkfaule Leute, die sich nur zu gern „intuitiv“ nennen. Hier habe ich z.B. in drei Folien versucht, dem entgegen zusteuern:

            http://www.slideshare.net/GilbertDietrich/entpassivierung-unserer-selbst

            Einen schönen Sonntag!

            Gilbert

  • Anja
    Juni 1, 2015

    Hey Sascha,
    letztendlich ist das wohl richtig. Die einen „Experten“ sagen das eine, die anderen das andere. Gerade bei Ernährungsfragen ist es das einzig richtige auf seine Intuition zu hören. Ich ernähre mich vegan und habe es keine Sekunde bereut, eben weil es sich für mich richtig anfühlt. Genauso richtig fühlt es sich aber an ab und zu mal eine Ausnahme zu machen und ein Stück Pizza zu essen ;)
    LG

    • GreenChakra - Sascha
      Juni 1, 2015

      Hi Anja,

      solange die Gesamtrichtung stimmt und es nicht zu viele Ausnahmen gibt, passt das sicher. ;-)

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